Internetseite des Büros des geehrten Revolutionsoberhaupts Seyyed Ali Khamenei

Empfang des kirgisischen Präsidenten

Ajatollah Khamenei erklärte bei dieser Begegnung, es sei ein grundsätzliches islamisches Prinzip, sich nichts von Herrenmächten vorschreiben zu lassen. Mit Hinweis auf die Schließung des US-Luftstützpunktes der USA in Kirgisistan, von der Präsident Atambajew gesprochen hatte, betonte er, dass man sich gegen die gewaltsame Bevormundung durch andere Mächte wehren muss. Er sagte: „Die hegemonialen und aggressiven Mächte betreiben ständig Verschwörungen gegen die Völker der Welt, während der Islam die Größe der muslimischen Völker wünscht. Der einzige Weg zur Abwehr des Übels dieser Mächte besteht im Widerstand und der Stärkung der Beziehungen zwischen den muslimischen Ländern.“ Almasbek Atambajew, der kirgisische Präisdent brachte bei diesem Treffen, an dem auch Präsident Rohani teilnahm, seine Zufriedenheit mit dem Besuch in Teheran zum Ausdruck und bezeichnete Iran und Kirgisistan als Bruderstaaten mit einer gemeinsamen Religion, Geschichte und Kultur. Er sagte, beide Staaten besäßen den Geist der Freiheitsliebe und Unabhängigkeit. Er betonte, kein Land habe das Recht sich für besser zu halten und unrechtmäßig Sanktionen gegen andere Länder zu verhängen. Der kirgisische Staatspräsident lobte den Widerstand Irans gegenüber den USA und sagte: „Iran ist durch die Sanktionen nicht schwach, sondern im Gegenteil stark geworden. Für uns ist die Islamische Republik ein Vorbild.“
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