Internetseite des Büros des geehrten Revolutionsoberhaupts Seyyed Ali Khamenei

Vor Verantwortlichen der Staatsordnung und Boschaftern von Muslimstaaten

Ajatollah Khamenei gratulierte der iranischen Nation, den Muslimen und allen freiheitsliebenden Menschen auf der Welt zu dem großen historischen Fest der Berufung des Propheten (F.s.m.i.) und sagte, dass die Menschheit aus dieser Berufung lernen muss. Er sagte: „Die Berufung des Propheten - Friede sei mit ihm und seinem Hause – sollte der Bekämpfung der Unwissenheit dienen, die nicht nur auf der Arabischen Halbinsel sondern auch in den Imperien der damaligen Welt herrschte.“ Ajatollah Khamenei sah in den Gelüsten und der Aggressivität die beiden wichtigsten Ursachen für diese Ignoranz und erklärte: „Der Islam hat damals gegen ein großes Ausmaß an Irreführung im Leben der Menschen gekämpft. Diese Irrführung rührte einerseits von den egoistischen Wünschen und ungehemmten sexuellen Gelüsten her und anderseits war sie dadurch entstanden, dass zerstörerische Raserei und Hartherzigkeit herrschten.“ Er sagte, die Unwissenheit aus der Zeit vor dem Islam sei gegenwärtig wieder erwacht und beruhe auch auf diesen beiden Grundlagen, nämlich Gelüsten und Raserei. Er sagte: „Auch heute sind wir Zeuge von unangemessener und ungehemmter Lust sowie Hartherzigkeit und Grausamkeit, nur mit dem Unterschied, dass die heutige Ignoranz sich leider mit Wissenschaft ausgerüstet hat und noch viel gefährlicher ist.“ Ajatollah unterstrich: „Allerdings ist demgegenüber auch der Islam besser ausgerüstet und das gewaltige Islamische Potential ist mit Hilfe verschiedener Mittel auf der Welt gewachsen und auch die Hoffnung auf einen Erfolg ist groß. Dieser setzt jedoch Scharfsinn, Entschlossenheit und Einsatz voraus.“ Ajatollah Khamenei unterstrich, dass die jetzigen Bedingungen in den muslimischen Ländern, die unsichere Lage, der Brudermord und das Treiben der Terrorgruppen in den Regionalstaaten exemplarisch die moderne Unwissenheit von heute demonstrieren. Diese Unwissenheit sei von den imperialistischen Mächten, mit den USA an der Spitze, geplant. Er sagte: „Um ihre üblen Ziele umzusetzen und ihre Interessen zu wahren, setzen sie außerdem eine weitgehende Lügenpropaganda ein. Ein Beispiel sind die Behauptungen der Amerikaner hinsichtlich der Bekämpfung des Terrorismus.“ Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei hob hervor: „Die Amerikaner stellen derartige Behauptungen auf, während sie gleichzeitig zugeben, dass sie bei der Entstehung der gefährlichsten Terrorgruppen wie die Daisch (IS) die Hand im Spiel hatten. Die Amerikaner unterstützen offiziell die Terrorgruppen in Syrien und deren Helfer. Sie unterstützen das illegitime zionistische Regime, welches die Palästinenser in Gaza und im Westjordanland unter Druck setzt. Aber in ihren Sprüchen behaupten sie verlogen, den Terrorismus zu bekämpfen. Dies ist nichts anderes als moderne Ignoranz.“ Das Oberhaupt der Islamischen Revolution wandte sich an alle islamischen Länder, indem er sagte: „Ihr, die iranische Nation, die große Islamische Umma (Weltgemeinde) und die Regenten in den Islamischen Ländern, sollt alle wissen: Wir können gegenüber dieser Ignoranz Widerstand leisten!“ Ajatollah Khamenei sah das wichtigste politische Ziel der arroganten Mächte in der Region unter den jetzigen Bedingungen darin, dass sie Kriege hervorrufen, die andere in ihrer Stellvertretung führen. Er sagte: „Sie streben nach ihren Interessen und danach, die Taschen der Waffenunternehmen zu füllen. Daher müssen die Länder in der Region wachsam und klug sein, um nicht Opfer dieser Politik zu werden.“ Als weitere Lüge der USA bezeichnete er deren Behauptungen hinsichtlich der Sicherheit in der Region des Persischen Golfes. Er sagte: „Die Sicherheit des Persischen Golfes ist Sache der Länder dieser Region, die gemeinsame Interessen haben, und nicht Sache der USA. Deshalb muss die Sicherheit dieser Region durch die Länder dieser Region hergestellt werden.“ Das Revolutionsoberhaupt unterstrich, dass die USA gar nicht die Sicherheit der Region des Persischen Golfes wollen und gar nicht kompetent sind, sich dazu zu äußern. Er sagte: „Wenn es Sicherheit im Persischen Golf gibt, dann dient sie allen Ländern dieser Region, und wenn der Persische Golf unsicher ist, ist er für sie alle unsicher." Ajatollah Khamenei verwies auf ein anderes Beispiel für die Behauptung der USA, angeblich um Wahrung der Sicherheit der Region bemüht zu sein, nämlich die bedauernswerte Situation in Jemen und sagte: „Jemen ist zurzeit zum Schauplatz von Massakern an schuldlosen Kindern und Frauen geworden. Die Urheber sind scheinbar muslimische Länder, während der eigentliche Urheber und Planer die USA sind.“ Dann verwies Ajatollah Khamenei auch auf die Lüge der Amerikaner, Iran würde Terrorismus unterstützen: „Die iranische Nation ist dem Terrorismus, der sich im Inland mithilfe der Gelder und der Unterstützung der USA aufgerichtet hatte, entschieden begegnet. Aber sie werfen Iran vor, den Terrorismus zu unterstützen! Es sind jedoch die USA, die offen den Terrorismus unterstützen!“ Das Revolutionsoberhaupt unterstrich, dass die iranische Nation immer gegen Terrorismus und seiner Unterstützer gewesen ist und sein wird. Er versicherte: „Die iranische Nation wird mit allen, die im Irak, Syrien und Libanon und den besetzten Gebieten gegenüber den gefährlichsten Terroristen Widerstand leisten, zusammenarbeiten.“ Indem er erneut an die Terrormaßnahmen der USA erinnerte sagte er, gerichtet an die US-Staatspolitiker: „Die Terroristen seid ihr. Die Terroranschläge gehen auf euch zurück. Wir aber sind gegen den Terrorismus und bekämpfen ihn und unterstützen außerdem jeden Unterdrückten.“ Er bezeichnete die Bevölkerung in Jemen, Bahrain und in Palästina als unterdrückte Völker und sagte: „Während zu Beginn des Islams die Götzendiener von Mekka im Heiligen Monat Krieg einstellten, werden heute in Jemen, im Monat Radschab, welcher ein solcher heiliger Monat ist, Bomben und Raketen auf die schuldlosen Menschen in diesem Land abgeworfen und abgeschossen.“ Das Oberhaupt der Islamischen Revolution unterstrich, dass es ein klares Gebot des Islams ist, Unterdrückten zu helfen. Ajatollah Khamenei versicherte: „Wir werden so gut wir können die Unterdrückten verteidigen und die Unterdrücker bekämpfen.“ Ajatollah Khamenei rief die Länder der Region auf, gegenüber den arroganten imperialistischen Mächten wachsam zu bleiben, welche versuchen Feindschaft zwischen diesen Ländern hervorzurufen und unter ihnen Angst voreinander zu schüren. Er sagte: „Um zu vertuschen, wer der wahre Feind ist, nämlich der arrogante Imperialismus, seine Anhänger und die Zionisten, versuchen sie, die muslimischen Länder gegeneinander aufzuhetzen." „Der Kampf gegen diese Politik ist der Kampf gegen die moderne Unwissenheit", fügte er hinzu. Das Revolutionsoberhaupt unterstrich, dass die Völker in der Region erwacht sind und fuhr fort: „Das islamische Erwachen lässt sich vielleicht vorübergehend niederschlagen, aber Wachsamkeit und Scharfsinn lassen sich nicht unterdrücken. Heute ist die iranische Nation und sind die meisten Nationen in der Region bewusst und klug.“ Das Oberhaupt der Islamischen Revolution fuhr fort: „Die imperialistischen Mächte sind seit langen Jahren bestrebt, das Erwachen und den Widerstand in der Region zu zerschlagen und haben in den letzten 35 Jahren nichts gescheut, um die Islamische Republik Iran , die eine Achse der Wachsamkeit ist, zu bekämpfen. Aber sie sind laufend gescheitert und werden auch in Zukunft scheitern.“ Vor den Ausführungen Ajatollah Khameneis sprach Präsident Hudschatul-Islam wa-l Muslimin Rohani über das Mabath-Fest. Er sagte, der Prophet habe den Menschen mit dem islamischen Religionsrecht Weisheit, Gerechtigkeit und hohe moralische Eigenschaften überbracht. Mit Hinweis auf die Spaltungsversuche und die Angstmache vor dem Iran unter den Muslimen, betonte er, dass der Iran von Beginn an nach Frieden und Gerechtigkeit gestrebt und sich gegen Unrecht gewehrt hat, sowie bereit war, den anderen zu helfen. Er betonte, dass Iran kein Land angegriffen hat oder angreift, jedoch angegriffen worden ist. Iran verlange nicht mehr als was ihm zusteht. Er sagte an die Adresse einiger Nachbarländer, sie sollten statt nach Camp David, in das Camp des Propheten (F.s.m.i.) und des Korans kommen, denn nur im letztgenannten Lager würden sie Rettung finden.
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